Kurzzusammenfassung Heft 16 aus der Dampfmaschinen-Reihe

Heft 16 aus der “Dampf-Rehe” für Modelldampfmaschinenbau und Hobby beschäftigt sich auf 70 Seiten mit dem Oszillierenden Dampfmaschinen. Dabei wird auf die geschichtliche Entwicklung (der oszillierenden) Dampfmaschinen und ihrer Voraussetzungen eingegangen. Danach werden die Originalmaschinen der Dampfer “Gisela” und “Stadt Wehlen” vorgestellt.

Nachfolgend werden einige wenige Fertigmodelle und Bausätze vorgestellt, welche allerdings nicht mehr erhältlich sind, da die Firmen nicht mehr existieren, bzw. die Modelle nicht mehr angeboten werden.

Das nächste Kapitel über die Dampfsteuerungen stellt meines Erachtens den wesentlichen Kern des Buches dar und hätte schon wesentlich früher im Buch erscheinen können (beispielsweise nach der geschichtlichen Betrachtung). Hier wird die Funktionsweise der einfach wirkenden und der doppelt wirkenden oszillierenden Dampfmaschine im Kapitel “Dampfsteuerungen” leider nur sehr kurz erklärt.

Die zweite Hälfte des Buches besteht aus Bauvorschlägen, angefangen beim Grundmodell, weiterhin werden: Zwillingsmaschine, Boxermaschine, Bockmaschine mit hängendem Zylinder, die Frontalgesteuerte Maschine und die stehende, doppelt wirkende Dreizylinder Schiffsmaschine vorgestellt.

Das sich am Ende des Buches befindliche Literaturverzeichnis ist, wenngleich kurz gehalten, ebenfalls einen Blick wert, hätte jedoch themenrelevanter sein können.

 

Zusammengefasst handelt es sich bei diesem “Heft” um eine sehr komprimierte Darstellung des recht weiten Feldes der oszillierenden Dampfmaschinen, welche wiederum nur einen kleinen Anteil am Gesamtspektrum der (Modell)Dampfmaschinen haben. Kurze, auch für den Laien gut verständliche Texte, sorgen für ein gutes Verständnis und einen schnellen Informationsgewinn. Auch ist der kurze geschichtliche Abriss sehr zu empfehlen. Die Schwachstelle des Buches ist leider das Kapitel über die Modelle und Bausätze, da eine Beschäftigung mit noch vorhandenen, beziehungsweise erhältlichen Bausätzen für den Modellbauer gewinnbringender gewesen wäre, als ein Kurzkatalog mit nostalgischen Elementen.

Dennoch macht das Buch im Ganzen betrachtet einen ordentlichen Eindruck und sollte in der Hobbybibliothek des Modellbauers oder Interessierten nicht fehlen.

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